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Nix zu meckern

Heute haben alle Lieferadressen gestimmt und ich hatte auch noch ein nettes Pläuschchen mit meiner Dauerkundin in der Prenzlauer Straße. Nur in der Friedrichstaße war ganz am Ende die Hausnummer schwer zu finden. Dafür kann die Stadtbibliothek aber nichts. Aber gut herumgekommen bin ich schon: Über 20 Kilometer, bis an die Gemarkung von Meilsen.

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besuch Buch

Heute hatte ich so viele tolle Erlebnisse, dass ich nicht zum Fotografieren kam. Das heißt, ich habe doch zwei Lieferzettel fotografiert, auf denen die Hausnummer nicht stimmte. Diese Fotos sind für die Veröffentlichung ungeeignet. Aber ich bin alle Taschen richtig losgeworden. Ich bin dankbar für die Detektivarbeit – Erfolgserlebnisse nach Lösung von Rätseln machen noch einmal soviel Spaß!

Nach Auslieferung der letzten Tasche in Steinbeck kam ich nach Hause nach Holm-Seppensen in den Pappelweg und entdeckte eine Person am dortigen Bücherschrank.

Gerne hätte ich sie fotografiert und das Foto hier eingestellt, aber damit war sie nicht einverstanden. Immerhin konnte ich sie darüber informieren, dass sie in der Stadtbücherei auch telefonisch Bücher bestellen kann. Diese Möglichkeit war ihr entgangen, weil sie ungern im Internet unterwegs ist und deshalb die aktuellen Informationen der Stadtbücherei nicht kannte.

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Respekt!

Überwiegend treten mir die belieferten Menschen an ihrer Haustür mit Respekt gegenüber. Natürlich gibt es auch welche, die nicht erkennen lassen, ob sie die Belieferung freut. Es gibt auch Menschen, die mir ein Bakschisch geben wollen. Da komme ich mir eher so vor, als würde ich als Dienstbote wie ein Hotelpage betrachtet. Heute habe ich bei einer Dauerkundin eine Tafel Schokolade geschenkt bekommen. Nicht nur deswegen freute ich mich, sondern auch darüber, dass ich kein Amt (öffentlicher Dienst) mehr inne habe und mir keine Gedanken mehr machen muss, ob ich eine Zuwendung ablehnen muss um mich nicht dem eventuellen Verdacht der Bestechlichkeit auszusetzen.

Besonders freute mich der Umstand, dass jemand öffentlich erkennbar gegen Rassismus auftritt und mir die Erlaubnis gab, ein Foto seiner Haustür hier zu veröffentlichen. Auf dem Foto sind der Text „Kein Platz für Rassismus“ und ein Spiegelbild meiner Wenigkeit zu sehen.

www.respekt.tv/unterstützer-innen

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Kein Schneemann

Meine Tochter hat Gender-Wissenschaften studiert und so bin ich ganz gut geeicht. Die Schneemänner, die ich als Kind gebaut habe, waren sowieso unisex. Wie sagt man denn nun heute? Schneefigur? Jedenfalls habe ich auf meiner heutigen Tour nichts dergleichen entdecken können. Allerdings bin ich auf zwei Grundstücken (Nr. 20 und Nr. 20a) herumgeirrt um Hannah (ich liebe Palindrome) zu beliefern. Auf dem Lieferzettel stand die falsche Hausnummer und es fehlte der Familienname. Glücklicherweise bekam ich von der Bewohnerin des Nachbarhauses (20) die entscheidenden Hinweise: Sie kannte Hannah. Hannahs Mutter öffnete die richtige Haustür (20a) und bestätigte, dass die Lieferung für ihre Tochter bestimmt war. An einer Ecke des Hauses stand eine Schneefigur – nicht aus Schnee – , die Hannahs Oma aus dem Sperrmüll gerettet hatte. Ende gut, alles gut.