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Kahler Kopf am Kahlenberg

Zwischen Sprötze und Trelde, Sprötzer Bach und Trelder Bach liegt am ehemaligen Bahndamm (Bremervörder Bahn) ein Neubaugebiet, in dem ich auskunftsbereite Menschen antraf und daher die Lieferadresse bequem fand. Über den Bahndamm war ich früher schon gefahren, die Siedlung aber habe ich immer rechts und links liegen gelassen. Auch wenn ich mich nirgends verfahren habe, so hatte ich am Ende dann doch 30 Kilometer Strecke zurückgelegt – man kommt herum!

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Nix zu meckern

Heute haben alle Lieferadressen gestimmt und ich hatte auch noch ein nettes Pläuschchen mit meiner Dauerkundin in der Prenzlauer Straße. Nur in der Friedrichstaße war ganz am Ende die Hausnummer schwer zu finden. Dafür kann die Stadtbibliothek aber nichts. Aber gut herumgekommen bin ich schon: Über 20 Kilometer, bis an die Gemarkung von Meilsen.

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besuch Buch

Heute hatte ich so viele tolle Erlebnisse, dass ich nicht zum Fotografieren kam. Das heißt, ich habe doch zwei Lieferzettel fotografiert, auf denen die Hausnummer nicht stimmte. Diese Fotos sind für die Veröffentlichung ungeeignet. Aber ich bin alle Taschen richtig losgeworden. Ich bin dankbar für die Detektivarbeit – Erfolgserlebnisse nach Lösung von Rätseln machen noch einmal soviel Spaß!

Nach Auslieferung der letzten Tasche in Steinbeck kam ich nach Hause nach Holm-Seppensen in den Pappelweg und entdeckte eine Person am dortigen Bücherschrank.

Gerne hätte ich sie fotografiert und das Foto hier eingestellt, aber damit war sie nicht einverstanden. Immerhin konnte ich sie darüber informieren, dass sie in der Stadtbücherei auch telefonisch Bücher bestellen kann. Diese Möglichkeit war ihr entgangen, weil sie ungern im Internet unterwegs ist und deshalb die aktuellen Informationen der Stadtbücherei nicht kannte.

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Respekt!

Überwiegend treten mir die belieferten Menschen an ihrer Haustür mit Respekt gegenüber. Natürlich gibt es auch welche, die nicht erkennen lassen, ob sie die Belieferung freut. Es gibt auch Menschen, die mir ein Bakschisch geben wollen. Da komme ich mir eher so vor, als würde ich als Dienstbote wie ein Hotelpage betrachtet. Heute habe ich bei einer Dauerkundin eine Tafel Schokolade geschenkt bekommen. Nicht nur deswegen freute ich mich, sondern auch darüber, dass ich kein Amt (öffentlicher Dienst) mehr inne habe und mir keine Gedanken mehr machen muss, ob ich eine Zuwendung ablehnen muss um mich nicht dem eventuellen Verdacht der Bestechlichkeit auszusetzen.

Besonders freute mich der Umstand, dass jemand öffentlich erkennbar gegen Rassismus auftritt und mir die Erlaubnis gab, ein Foto seiner Haustür hier zu veröffentlichen. Auf dem Foto sind der Text „Kein Platz für Rassismus“ und ein Spiegelbild meiner Wenigkeit zu sehen.

www.respekt.tv/unterstützer-innen

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Kein Schneemann

Meine Tochter hat Gender-Wissenschaften studiert und so bin ich ganz gut geeicht. Die Schneemänner, die ich als Kind gebaut habe, waren sowieso unisex. Wie sagt man denn nun heute? Schneefigur? Jedenfalls habe ich auf meiner heutigen Tour nichts dergleichen entdecken können. Allerdings bin ich auf zwei Grundstücken (Nr. 20 und Nr. 20a) herumgeirrt um Hannah (ich liebe Palindrome) zu beliefern. Auf dem Lieferzettel stand die falsche Hausnummer und es fehlte der Familienname. Glücklicherweise bekam ich von der Bewohnerin des Nachbarhauses (20) die entscheidenden Hinweise: Sie kannte Hannah. Hannahs Mutter öffnete die richtige Haustür (20a) und bestätigte, dass die Lieferung für ihre Tochter bestimmt war. An einer Ecke des Hauses stand eine Schneefigur – nicht aus Schnee – , die Hannahs Oma aus dem Sperrmüll gerettet hatte. Ende gut, alles gut.

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Schlüsselerlebnis

Bei 1° Lufttemperatur habe ich mein Fahrrad im Schuppen gelassen und es vorgezogen die angekündigten acht Taschen per Auto auszufahren. Leider ist mir unterwegs der Zündschlüssel abgebrochen und meine Frau musste mir den Zweitschlüssel bringen, damit ich weiter kam. Ich bin froh, dass mir der Schlüsselbruch nicht fernab des Zweitschlüssels passierte. Natürlich habe ich sofort einen neuen Zündschlüssel in Auftrag gegeben. Dafür musste ich in meiner Werkstatt Personalausweis und Fahrzeugschein vorlegen.

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Post

Die auszuliefernden Medien einfach in den Briefkasten zu werfen, geht leider nicht. Ich klingele an den Adressen und händige den Beutel aus. Wenn der Empfänger nicht anwesend ist, muss ich Vorkehrungen treffen, dass die Sendung nicht verloren geht oder beschädigt wird. Das ist manchmal nicht ganz einfach und zuweilen durch Corona-Maßgaben zusätzlich erschwert. Heute freute ich mich über den Anblick eines hübschen Briefkastens, auch wenn in ihn Bücher nicht hineingepasst hätten. Glücklicherweise konnte ich sie der Empfängerin geben.

Schwierig wurde es mit einer Lieferung an eine Seniorenwohnanlage. Auf dem Adresszettel war nur der Straßenname vermerkt, aber nicht die Hausnummer. Das wäre wichtig gewesen, denn die Seniorenwohnanlage hat zwei nebeneinander liegende Gebäude. Davon wusste ich nichts und habe mir mithilfe einer Bewohnerin Zugang zum falschen Haus verschafft, in dem die Rezeption nicht besetzt war. Durch einen weiteren Irrtum sah ich mich veranlasst zu klären, ob der Empfänger seine Lieferung erhalten hätte. So bin ich am 19. Januar noch einmal zur Seniorenwohnanlage gefahren – diesmal habe ich aber das richtige Haus aufgesucht und einen Menschen gefunden, der zusagte die Bücher dem Besteller auszuhändigen.

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Neues Jahr, neues Glück

Drei bereits bekannte Adressen und eine neue – die auch noch leicht zu finden. Das neue Jahr 2021 fängt gut an, allerdings bei Schmuddelwetter, und per Auto. Daher gibt es auch kein Foto.

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Sechsi Taschi

Heute, am kürzesten Tag des Jahres, bekam ich meine Lieferaufträge recht früh; wohl weil es die letzte Auslieferung für dieses Jahr war. Es sollten drei Taschen für die Innenstadt und drei für Holm-Seppensen werden. Tatsächlich waren es vier für Steinbeck und zwei für Holm-Seppensen. Aber das merkte ich erst, nachdem ich durch den Tunnel zum Seppensener Mühlenweg gefahren war. Wieder in Steinbeck entschloss ich mich über Sprötze nach Holm-Seppensen zu fahren. Am Ende hatte ich 32 km auf dem Tacho und war glücklich, in Holm-Seppensen in Kontrast zu früheren nachbarschaftlichen Begegnungen ein einfühlsames Gespräch der Dankbarkeit und der Wichtigkeit des Lesens und Vorlesens führen zu dürfen. Ich freue mich schon auf die Lieferaufträge im Jahre 2021!

Hier noch zum Jahresabschluss ein Kalauer: Weißt du, was sexy ist? Viery und zweiy.

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Aller guten Dinge sind drei

Drei Taschen gab es auszuliefern. Da liegt obiger Titel nahe. de.wiktionary.org/wiki/aller_guten_Dinge_sind_drei In Esperanto klingt es ähnlich: trio plaĉas al Dio (drei gefällt Gott). Die erste Tasche ging nach Steinbeck, die anderen beiden nach Holm-Seppensen. Da gibt es ja etliche Straßennamen auf Plattdeutsch. Heute ging es in den Machangelweg (Wacholder) und die Sackgasse Am Porstbusch.